| Clickertraining |
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Ein chinesische Sprichwort sagt:
„Erzähl es mir und ich werde es vergessen.
Ein Clicker ist kein Wunderding, das auf einmal aus der „Ausbildung“ ein Kinderspiel macht, aber es ist ein wertvolles Hilfsmittel, welches den Hund dazu bringt, selbst Dinge auszuprobieren, zu versuchen und so viel nachhaltiger zu lernen.
Der Clicker ist ein konditionierter Verstärker. Im Gegensatz zu unkonditionierten Verstärkern wie Futter, Spiel, Lob etc. muss man dem Hund beim konditionierten Verstärker erst „beibringen“ das auch ein Click-Geräusch lohnenswert ist. Man stellt also sicher, das der Hund durch Click und darauf folgendes Leckerchen die Verknüpfung herstellt: Click ist ein Versprechen auf ein Leckerchen. Hat der Hund dieses Prinzip verstanden, sind Sie in der Lage auch auf größere Entfernung Ihrer Hund punktgenau zu bestätigen. In der Folge hat man sehr gut „mitdenkende“ Hunde, die gerne frei Aktionen anbieten um zu sehen, ob die Möglichkeit auf ein Leckerchen besteht. Bei Hunden die bisher primär über aversive Reize ausgebildet wurden, fehlt die Bereitschaft von sich aus Dinge anzubieten oft völlig. Hierbei darf man nicht vergessen, dass der Hund in seiner bisherigen Erziehung gelernt hat, dass Ausprobieren oft zu Strafe führt. Mit viel Geduld und vor allem der Vermeidung von aversiven Mitteln (dazu gehört auch das Rucken an der Leine) kann das aber gut gelingen.
Die Königsdisziplin des Clickerns, das so genannte „shapen“ das freie Formen von Verhalten birgt ungeahnte Möglichkeiten gerade beim Einüben von Tricks oder sinnvollen Dingen wie zum Beispiel Licht anmachen. Hierbei bekommt der Hund keinerlei Hilfestellung sondern erarbeitet die gestellte Aufgabe nach dem Prinzip des selbst Ausprobierens. Wichtig ist, dass der Hund bereits auf den Clicker konditioniert ist und der Mensch das richtige Timing beherrscht.
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